„SEO is not something you do anymore. It’s what happens when you do everything else right.“

Chad Pollitt
(Co-Founder, VP of Audience, Speaker and Author )

Was ein radikaler Panda mit SEO zu tun hat

Traditionelle Suchmaschinenoptimierung (Search Engine Optimization bzw. SEO) ist veraltet und überholt. Wer sich 2015 ausschließlich mit konventionellen Link-Building-Methoden und Keyword-Optimierung beschäftigt, der wird auf lange S(EO)icht nicht weit kommen – zumindest im Ranking. SEO stirbt nicht aus, hat sich aber massiv verändert.

Bewährte SEO-Methoden haben zwar dazu geführt, dass Webseiten mit manipulierten PageRanks und unzähligen Backlinks Top-Positionen im Ranking einnahmen, aber der User profitierte am Ende kaum von dieser Entwicklung – denn der eigentliche Webseiten-Content, der die User interessiert, geriet weit ins Abseits und verlor an Bedeutung.

Google hat in den letzten Jahren seinen Algorithmus mit zahlreichen Updates radikal verändert und verbessert. Heute steht wieder der Content im Vordergrund. Hochwertiger Content befriedigt User. User brauchen informativen Content für gezielte Conversions. Conversions generieren Daten über Userverhalten. Und Daten sind genau das, was Google befriedigt.

Das aktuelle Google Update „Panda 4.0“ hat vor allem ein Ziel: minderwertigen Content filtern! Google weiß, was seine Nutzer wollen: hochwertige Inhalte. Und genau darauf achten die kleinen Google Crawler nun wieder, die jeden Tag Millionen von Webseiten crawlen, indexieren und ranken.

NAIVITÄT WIRD BESTRAFT!

Das Google Update Panda 4.0 hat viele Webseiten verheerend getroffen, die bisher nur auf konventionelles Link-Building und minderwertigen Content gesetzt haben, der durch Praktikanten und günstige Webtexter zusammengebastelt wurde. Massiver Ranking-Verlust und Google Penaltys waren die Folge dieser nicht durchdachten SEO-Maßnahmen. Und das nächste Update kommt bestimmt…

So crawlen Googles Content-Schergen Ihre Webseite

Wer Googles Arbeitsweise verstehen und sich im Ranking vor der Konkurrenz platzieren will, muss wissen, wie ein Crawler funktioniert. Diese kleinen unscheinbaren Google-Diener arbeiten schnell, präzise, still und heimlich. Sozusagen ein vollautomatisierter Vorzeige-Mitarbeiter. Dennoch haben jene unauffälligen Helferlein gewissermaßen in der Hand, wie erfolgreich eine Webseite im Ranking platziert ist und beeinflussen damit die Überlebensfähigkeit eines ganzen Unternehmens.

Google Crawler, Spider oder auch Robot – diese raffinierten Google-Agenten haben viele Namen und lauern in jeder Ecke des World Wide Web auf ihren nächsten Einsatz. Dabei existiert eine Vielzahl von Crawler-Typen, die unterschiedliche Aufgaben erledigen. So wird jede Art von Content einer Webseite von unterschiedlichen Crawlern abgearbeitet. Texte, Videos, Fotos und sogar Werbung werden arbeitsteilig von differenten Crawlern indexiert.

Der User-Agent „Googlebot“ übernimmt dabei den primären Anteil aller crawling-Versuche, in denen eine Webseite durchsucht wird. Der Googlebot ist ein algorithmisch gesteuertes Programm, das von unzähligen unterschiedlichen Computern aus im Sekundentakt neue und alte Inhalte einer Webseite durchsucht, um sie in den Google-Index aufzunehmen.

Diese „Indexierung“ kann jedoch bewusst oder unbewusst erschwert werden. Webseiten, die dem Googlebot unbewusst Stolpersteine und Hindernisse in den Weg legen (z.B. fehlende XML-Sitemap, falsch eingesetzte Ajax-Anwendungen, URL-Navigierung und URL-Benennung sowie fehlende robots.txt), laufen Gefahr, im Ranking abzurutschen oder gar nicht erst indexiert zu werden.

Hauptkriterium für eine saubere Indexierung ist hochwertiger Content! Nur der Inhalt einer Seite kann dem Googlebot eindeutig mitteilen, welche Suchanfragen eines Google-Nutzers zum Inhalt der Webseite passen. Und nur eine interessengerechte Weiterleitung des Users kann hohe Conversions erzielen und Umsatz generieren. Das gilt sowohl für organisch gerankte Unternehmen, als auch die gängigen Google-Dienste wie AdWords.

SEO und Content-Marketing – Die digitale Love-Story

Es gibt nicht viele Dinge, die für eine erfolgreiche Existenz im Internet so substanziell und unerlässlich geworden sind, wie Suchmaschinenoptimierung und Content-Marketing. Glücklicherweise haben diese beiden komplexen Teildisziplinen in den letzten Jahren eine so innige Beziehung zueinander aufgebaut, dass eine Trennung nicht mehr in Frage kommt! Unternehmen müssen sich schlichtweg an die neuen Regeln und Qualitätsanforderungen im Web gewöhnen.

Wer anfängt, Google´s Algorithmen zu verstehen, kann nicht nur bald in den vorzeitigen Ruhestand gehen, sondern weiß auch, wie wichtig der Content für ein Unternehmen in Zukunft sein wird. Nur wer hochwertige Inhalte bietet, kann sich von der Konkurrenz abheben und bei dem Kunden ein markantes Branding hinterlassen!

Exzellenter Content verlinkt sich selber

Die Aufgaben des SEO-Teams werden sich verändern. Wer für ausgezeichnete Inhalte sorgt, die genau den Geschmack der Zielgruppe treffen, muss sich über Linkbuilding keine Gedanken mehr machen. Verlinkungen entstehen völlig automatisiert, sobald sich Inhalte organisch im Web verbreiten. User sind grundsätzlich bereit, ihre gesammelten Informationen auch anderen Usern (z.B. in Foren, anderen Blogs oder sozialen Netzwerken) zur Verfügung zu stellen. Dieser ideale Fall tritt aber nur unter zwei Umständen ein:

  • Der User findet genau die Informationen, die er sucht
  • Die Informationen sind kostenlos und überdurchschnittlich hochwertig

Nur dann ist der User bereit, (Ihren) Content zu teilen. Bezahlte Inhalte gibt der User aus Egoismus nicht weiter und die Weiterempfehlung von minderwertige Inhalte könnten seinem Ansehen schaden. Gewöhnen Sie sich also an den Gedanken, dass die Majorität Ihrer hochwertigen Inhalte kostenlos für den User zur Verfügung stehen wird.

Damit sich Ihr Umsatz trotzdem maximieren kann, müssen Sie Ihre Kunden besser kennen, als die Kunden sich selbst kennen! Hier kommt die genaue Analyse Ihrer Zielgruppe ins Spiel. Wenn Sie nicht wissen, was Ihr Kunde will, wird Ihr Unternehmen von der Digitalisierung verschluckt. Wollen Sie das verhindern?