WordPress-Sicherheit und Datenschutz

Basiert das eigene Business auf einem Geschäftsmodell, das mit WordPress-Webseiten arbeitet, bildet eine hohe WordPress-Sicherheit zusammen mit einem geeigneten Datenschutz-Konzept die absolute Grundlage für den professionellen Betrieb einer Webseite.

Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sind nicht nur die drei grundlegenden Schutzziele der IT-Sicherheit, sondern bilden auch die Grundlage für den modernen Datenschutz und tragen damit zur Erfüllung der Anforderungen durch die EU-Datenschutz-Grundverordnung bei (EU-DSGVO).

Adäquate WordPress-Sicherheit ist kein „Nice-to-Have“, sondern die praxisnahe Gestaltung gesetzlicher Anforderungen an das eigene Unternehmen. Dabei geht es nicht nur um den Schutz von personenbezogenen Daten wie Kundennamen, Adressen und Zahlungsinformationen, sondern auch dem Schutz von Nutzerdaten und Profilen vor dem dem Zugriff Dritter, die mit dem eigentlichen Verarbeitungszweck nichts zu tun haben.

Kommt es zum Verstoß gegen Datenschutzvorschriften oder einer grob fahrlässig verursachten Sicherheitslücke, durch die den Betroffenen ein persönlicher oder Wirtschaftlicher Schaden entstanden ist, können harte Bußgelder verhängt werden.

Bisher endete der Regelrahmen für Bußgelder bei Datenschutzverstößen bei etwa 50.000 Euro, in Ausnahmefällen auch bei 300.000 Euro. In der DSGVO ist das Regelbußgeld deutlich nach oben auf 20 Mio. Euro bzw. 4 % des letzten globalen Jahresumsatzes angestiegen. Dabei gilt ein kleinerer Rahmen von bis zu 10 Mio. Euro bzw. 2 % Umsatz als Ausnahme für einige konkret bestimmte Fälle (vgl. Art. 83 Abs. 4 DSGVO). Aber auch die haben es in sich. Wer fahrlässig mit dem Thema Sicherheit und Datenschutz umgeht, riskiert also einen erheblichen finanziellen Schaden oder die unternehmerische Insolvenz.

Deshalb kommt dem Schutz personenbezogener Daten, vor Schadsoftware, Hackerangriffen und jeglichen technischen Kompromittierungen eine umfassende wirtschaftliche Bedeutung zu.

Größere E-Commerce-Webseiten oder Dienstleistungs-Anbieter riskieren beim Ausfall der eigenen WordPress-Webseite also nicht nur Bußgelder, sondern können auch erheblichen wirtschaftlichen Schaden durch den Ausfall der eigenen Services oder Shopsysteme erleiden. Jede Stunde eines Webseiten-Ausfalls kann hunderte oder gar tausende Euro an Schaden verursachen. Rechtliche Konsequenzen durch Datenlecks und weitere infizierte IT-Systeme sind hier noch nicht berücksichtigt.

Professionelle Maßnahmen für mehr WordPress-Sicherheit

Im Rahmen unserer Anpassungen für mehr WordPress-Sicherheit ermitteln wir nicht nur die Schwachstellen einer aktiven WordPress-Installation, sondern schließen gängige WordPress-Sicherheitslücken, integrieren zusätzlichen Schutz durch manuelle Anpassungen am WordPress-Quellcode, dem WordPress-Backend, der Serverkonfiguration und den Dateirechten, übernehmen die Integration von SSL-Zertifikaten für die verschlüsselte Übertragung von Daten zwischen dem Browser und Webserver und richten bei Bedarf zusätzlichen Sicherheitssysteme wie CDNs und Firewalls ein.

Durch langjährige Erfahrung im Betrieb von sicheren WordPress-Webseiten und umfangreichen Projekten aus der Wirtschaftsinformatik übernehmen wir bei Bedarf auch die Erstellung eines Datenverarbeitungsverzeichnisses für WordPress-Webseiten im Kontext der EU-DSGVO und stellen den Kontakt zu einer professionellen rechtlichen Beratung für betrieblichen Datenschutz her.

Selbstverständlich übernehmen wir auf Wunsch auch ein vollständiges Backup-Management der eigenen WordPress-Webseite und den zugehörigen Datenbanken. Sicher und lokal. Vor Ort in Hamburg, Pinneberg und Lüneburg.